Die Netzbetreiber — Mitverdiener an der Abzocke

Swisscom, Sunrise und Salt kassieren 30–50% jeder betrügerischen Abrechnung. Sie sind die Hebel, wenn die Aggregatoren nicht mehr weiterleben.

⚠️ Alle Angaben stammen aus öffentlichen Quellen: BACS-Jahresberichte, Ombudscom-Telecom-Statistiken, Unternehmensverzeichnisse. Diese Seite erhebt keinerlei strafrechtliche Vorwürfe.

Wie das Modell funktioniert

Drittanbieter-Billing (Premium-SMS / WAP-Push): Der Mobilfunkanbieter rechnet die Beträge über die Handyrechnung ab und behält 30–50%. Er trennt sich nicht freiwillig von dieser Einnahmequelle — erst politischer Druck oder regulatorische Eingriffe erzeugen Veränderung.

Die drei Grossen

SwisscomSunriseSalt
Anteil an Premium-SMS-Erlösen~40–50 %~30–40 %~20–30 %
Drittanbieter-Sperre Standard✗ Nein✗ Nein✗ Nein
Double Opt-In erforderlich✗ Nein✗ Nein✗ Nein
Ombudscom-Telecom-Beschwerdenwird aktualisiertwird aktualisiertwird aktualisiert
BAKOM-Beschwerde eingereichtwird aktualisiertwird aktualisiertwird aktualisiert
CEO-Brief beantwortetwird aktualisiertwird aktualisiertwird aktualisiert

Keiner der drei Telecoms hat bisher wirksame Massnahmen gegen SMS-Abofallen ergriffen, obwohl sie seit Jahren von dieser Praxis profitieren.

Was Sie tun können

Drittanbieter-Sperre einrichten

Verhindern Sie, dass Ihr Anbieter Drittanbieter-Beträge über Ihre Rechnung zieht. Die Sperre ist kostenlos und schützt Sie sofort.

Beschwerde bei BAKOM einreichen

Die Aufsichtsbehörde über Telekommunikation kann Telecom-Unternehmen sanktionieren. Beschwerden an: bakom.admin.ch

Quellen

Alle Angaben stammen aus öffentlichen Quellen: BACS-Jahresberichte, Ombudscom-Telecom-Statistiken, Unternehmensverzeichnisse. Diese Seite erhebt keinerlei strafrechtliche Vorwürfe.

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